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EAH Jena > Deutsch (Deutschland) > Forschung > Forschung_Technologien und Werkstoffe Forschung_Technologien und Werkstoffe

Technologien und Werkstoffe

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Im Fokus dieses Schwerpunktes stehen innovative Verfahren für die Fertigung, neue Optiktechnologien, die Nano- und Mikrotechnologien sowie additiv-generative Verfahren (3D-Druck). Dabei ist die Entwicklung neuer, anwendungsspezifischer Werkstoffe ein wesentliches Element in allen Bereichen.


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​​​​Fertigungstechnologien​

Moderne Fertigungstechnologien entscheiden ganz wesentlich über die Effizienz von Produktionsprozessen. An der EAH Jena stehen die spanenden und abtragenden Verfahren der Präzisionsbearbeitung im Fokus der Forschungsaktivitäten. Ziel ist es, diese Verfahren für konkrete Bearbeitungsaufgaben zu entwickeln bzw. anzupassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse - von der Simulation über die Verfahrensauslegung bis hin zum fertigen Produkt - vorzunehmen.​

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O​​​ptiktechnologien​​​

Vielfältige interessante Entwicklungen haben die Optiktechnologie zu einer Querschnittstechnologie werden lassen, die heute sehr komplex mit unterschiedlichen Fachdisziplinen verbunden ist. In der Forschung werden wichtige Verfahren zur Herstellung von optischen Bauteilen und Systemen entwickelt und praktische Hinweise gegeben, die auf langjährigen eigenen Berufserfahrungen und dem recherchierten Wissen von vielen Fachexperten basieren.​

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Mikro- un​​d Nanotechnologien

Mit Mikro- und Nanotechnologien wird heute die entsprechende Forschung in der Cluster-, Halbleiter- und Oberflächenphysik, der Oberflächen- und anderen Gebieten der Chemie sowie in Teilbereichen des Maschinenbaus bezeichnet. Schon heute spielen Nanomaterialien eine wichtige Rolle: Sie werden zumeist auf chemischem Wege oder mittels mechanischer Methoden hergestellt. Einige davon sind kommerziell verfügbar und werden in handelsüblichen Produkten eingesetzt, andere sind wichtige Modellsysteme für die physikalisch-chemische und materialwissenschaftliche Forschung.​


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​​​​​A​dditive Fertigungsverfahren

Generative Fertigungsverfahren bzw. Additive Fertigung ist eine umfassende Bezeichnung für die bisher häufig als Rapid Prototyping bezeichneten Verfahren zur schnellen und kostengünstigen Fertigung von Modellen, Mustern, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten. Diese Fertigung erfolgt direkt auf der Basis der rechnerinternen Datenmodelle (Übergabe meist über die STL-Schnittstelle) aus formlosem (Flüssigkeiten, Pulver u. ä.) oder formneutralem (band-, drahtförmig) Material mittels chemischer und/oder physikalischer Prozesse. Schwerpunkte der Entwicklungen sind neben der Datengenerierung, der Datenaufbereitung insbesondere die Verfahrensentwicklung und –anwendungen für die Bereiche Gerätetechnik, Automotiv, Kunststofftechnik, Optische Technologien und  Medizintechnik.​


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​​Neue Technologien im E​​xplosionsschutz

Im industriellen Umfeld können bei der Verarbeitung von brennbaren Stoffen in Verbindung mit dem Sauerstoff aus der Luft explosionsfähige Gas- oder Staubatmosphären entstehen. Ist es nicht möglich, die Bildung der explosionsfähigen Atmosphäre zu vermeiden, so muss das Wirksamwerden potentieller Zündquellen verhindert oder die Auswirkung der Explosion auf ein unschädliches Maß reduziert werden. Im Rahmen der durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden innovative Technologien entwickelt und erprobt, die durch den Einsatz konstruktiver Maßnahmen sicherstellen, dass eine Zündung nicht möglich ist.​

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Funkt​​ionskeramiken

Als technische Keramik werden Keramikwerkstoffe bezeichnet, die in ihren Eigenschaften auf technische Anwendungen hin optimiert wurden. Sie unterscheidet sich von den dekorativ eingesetzten Keramiken, Fliesen oder Sanitärobjekten u.a. durch die Reinheit und die enger tolerierte Korngröße ihrer Ausgangsstoffe sowie oft durch spezielle Brennverfahren (z. B. heißisostatisches Pressen, Brennen unter reduzierender Atmosphäre). Keramikwerkstoffe, die spezielle elektrische oder piezoelektrische Eigenschaften besitzen, werden auch als Funktionskeramiken bezeichnet.​

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Kon​​struktionswerkstoffe für extreme Anforderungen

Konstruktionswerkstoffe sind im Gegensatz zu Funktionswerkstoffen primär durch ihre besonderen mechanischen Eigenschaften gekennzeichnet. Hierzu zählen Festigkeit, elastische Steifigkeit, Verschleißbeständigkeit, Dichte, Härte sowie Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen. Aufgrund dieser Eigenschaften finden Strukturwerkstoffe ihre Anwendung vornehmlich in Konstruktionen, Maschinen und im Anlagenbau.​

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Mikrostrukturanalytik und ​​thermische Analyse

Die thermische Analyse ist eine Untersuchungsmethode zur Messung von physikalischen und chemischen Eigenschaften von Elementen und Verbindungen. Das Anwendungsgebiet der thermischen Analyse umfasst chemische, pharmazeutische und technische Fragestellungen.

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